Montag, 6. August 2007
Container-Arrival und erste Rennrad-Ausfahrt
Unser Container schaukelte, mehr oder weniger, 40 Tage zwischen Hamburg und Brisbane in den Weltmeeren herum um sich dann an die 40 Tage im hiesigen Quarantaene-Quartier auszuschaukeln und auszuruhen. In einer Abschiedspostkarte von Freunden fanden dann die gestrengen Quarantaene-Hueter ein paar Mohnkoerner fuer deren Vernichtung wir dann AUD (Australische Dollar) 103 bezahlen durften. Dies tat ich sehr erfreut, da ich aufgrund der langen Wartezeit bereits mit viel drakonischeren Massnahmen rechnete. Tja, und dann war es heute soweit, 2 Herren von Kent-Moving haben uns in nicht einmal 2 Stunden an die 70 Kartons heraufgeschupft und sind dann vergnuegt wieder von dannen gezogen. Und weil der Tag so schoen war, und der Himmel im ueblichen und langweilen Queensland-Blau herunterstrahlte, sind wir dann mit unseren Rennraedern zum ersten Ausritt geschritten. Zuerst einige hundert Meter im Grossstadtverkehr und dann an den River; einfach perfekt fuer Radfahrer; breite Bahnen; kaum Fussgaenger; und nicht zu vergessen die Sonne; mit einem Wort ein sensationelles Radfahrgefuehl – fuer satte und genussvolle 40-50 Sekunden – und dann, auf Englisch heisst es simpel – a flat – wir sagen dazu viel eleganter ‚Patschen’. Und so sind wir dann mit den Rennraedern in der Hand flussabwaerts spaziert und haben so nebenbei die Glasscherben besichtigt, die am idyllischen Radweg verstreut einsam auf ihre Reifen warten. Heute hatten Sie Glueck.
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