Sonntag, 26. August 2007
Prado & GPS-Karusell
Nahezu 2 Jahrhunderte lang war der Name Prado ausschliesslich fuer das spanische Nationalmuseum in Madrid reserviert. Bis sich dann Toyota erfrechte eine Auto-Type mit diesem Namen zu versehen. Fuer Anti-Auto-Freaks, falls es so etwas ueberhaupt gibt, unter der Kurzbezeichnung Prado versteht man/frau heute meistens das außerhalb Europas weit verbreitetes Offroad-Automodell Toyota Landcruiser Prado. Und was ein GPS ist, weiss ja heutzutage schon fast jedes Kleinkind. Global Positioning System, zu deutsch Globales Positionierungs System, ist ein satellitengestütztes, von der US Army entwickeltes, System zur weltweiten Positionsbestimmung, welches unter anderem auch im Toyota Prado sein freudloses Leben fristet. Nun, diesen Mittwoch um 1pm – die Anglosachsen pflegen ja nicht von 13 Uhr zu sprechen – war es endlich soweit. Die salary package Managerin der Universitaet, ich erspare mir eine Ausfuehrung ueber salary packaging, war so nett und hat mich zum Auto-Dealer gefuehrt, wo ein nagelneuer Prado wartete. Dass statt der vereinbarten Goldfarbe ein silbener Prado sich auf seinen driver freute sei nur am Rande erwaehnt. Und dann, Fahren auf der ‚falschen’ Seite, ohne Kupplung und Gang, und eben mit GPS, dem ich nach nicht einmal 3 Minuten das Garaus machte. Und weil es ums Krankenhaus keine Parkplaetze gibt, gabs zur Einstimmung ein paar Ehrenrunden um das PAH (Princess Alexandra Hospital). Wie vermutet hatte Zlato die geschickt eingeklemmte GPS-CD nach wenigen Minuten noch geschickter entklemmt und wir sind dann Mittwoch abends noch zu Dritt ein wenig durch Brisbane gefahren. Nach zwei wohlverdienten autofreien Tagen gings dann Samstag abends wieder in den Prado und unter GPS-Anleitung im Karussel um den CBD (Central Business District), um dann doch, punktgenau, am Melaleuca Weg irgendwo in Brisbane zu einem Regen-Barbecue zu landen. Und auch heute wiederum einige Extrarunden und Fehlversuche trotz oder besser wegen verzweifelter Bedienungsbemuehungen – und die 24 Navigationssatelliten ziehen unbeirrt weiter ihre Kreise um unsere Erde.
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2 Kommentare:
Ich geniesse Deine Ausführungen! Der Kulturschock ist doch größer als gedacht? Du schaffst das, wie Du auch den IronMan geschafft hast!
Gery
(habemus umlaute)
how life can hurt but also is still great!
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